Alpine Survival

Zur Ausbildung eines Militärpiloten gehört auch dazu, wie der Pilot nach einem möglichen Absturz im alpinen Gelände unter schwierigen Wetterbedingungen überleben kann. Dies und weiteres sollte während 7 Tagen auf dem Gemmipass im Kanton Wallis erlernt werden. So trafen wir an einem kühlen Donnerstagmorgen im Januar bei der Talstation in Leukerbad auf die weiteren Kursteilnehmer. Bestehend aus jungen und alten Heliwarten, Bergführern und sogar einem Falschirmaufklärer kam es zu einem super Klima innerhalb der Gruppe und dem Erfolg stand nichts mehr im Weg. Die ersten Tage wurden durch Lawinen- und Schneekunde, erste Abfahrten im Tiefschnee und das Einlaufen der Skitourenskis geprägt.

Am Sonntag kam es zur eigentlichen Überlebensübung. Bei eiskalten Temperaturen, Schneefall und Windböen bis zu 60 Km/h setzten uns die Bergführer auf dem ewigen Schnee frei. Nun galt es, uns so schnell wie möglich in den Schnee einzugraben, um uns vor der eisigen Kälte zu schützen. Dabei entstanden Iglus, Schneehöhlen und auch die sogenannten Dingis kamen zum Einsatz. Dingis sind kleine aufblasbare Rettungsinseln, die im Wasser sowie auf dem Land als Schutz gegen Nässe und Kälte gebraucht werden können. Dabei hatten es die etwas kleineren Teilnehmer ein wenig bequemer, da der Platz im Dingi stark begrenzt ist. Die nächsten Nächte verbrachten wir nun abwechslungsweise in den verschiedenen selbstgebauten Notunterkünften.

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Schneebiwakbau bei eisigen Temperaturen

Die Tage waren geprägt mit Ausbildungen rund um das Navigieren und Bewegen im Gelände. Auch die Gebirgsrettung, unter anderem mit dem Hubschrauber, lernten wir etwas näher kennen. Natürlich fehlte es uns an Bewegung auch nicht. Diverse Skitouren führten auf verschiedene Gipfel. Höhepunkt war der Mehrstündige Aufstieg auf den Wildstrubel.

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